4.02.2006

der Chardonnay

Der Chardonnay gilt wie auch der Riesling als sehr hochwertige Weißweintraube. Sein Wein zeichnet sich vor allem durch Körperreichtum aus. Das Aroma ist weniger charakteristisch als das eines Rieslings oder Gewürztraminers.

Der Chardonnay hat einen verhältnismäßig hohen Alkoholanteil von 13%. Typisch ist sein Geschmack nach Walnüssen. Bisweilen bezeichnet man seinen Geschmack auch als "rauchig".

...gut zu Fisch- oder Currygerichten.

Cabernet Sauvignon

Der Cabernet Sauvignon Wein aus der Cabernet-Sauvignon-Rebe ist fruchtig, rauh und gerbstoffbetont mit kräftigem Duft.
Ein guter Cabernet-Sauvignon-Wein verwöhnt im Laufe seiner Reifung zunehmend mit feinen Röstaromen, Aromen von schwarzen Johannisbeeren, oft auch an Lakritz erinnernd und grüne Paprika.

...eignet sich gut zu Austern.

Qualitätsweine

In Deutschland amtlich geprüfter und mit einer Prüfnummer versehener Wein gemäss §§ 17 bis 19 des Weingesetzes von 1994, der die gesetzlichen analytischen und sensorischen Mindestanforderungen erfüllt, erkennbar am Zusatz "QbA" (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete).

Anforderungen: Mindestalkoholgehalt 8,5 Vol%, Aufbesserung mit Zucker (Chaptalisierung) bis maximal 12,5 Vol% Alkohol, alternativ Entsäuerung oder Säurezusatz gestattet. Flüchtige Säuren bis maximal 1,2 g/l. Für Zusatzstoffe wie Schwefel sind Höchstgrenzen festgelegt. Verschnitte mit Weinen, die außerhalb der EU hergestellt wurden, sind nicht gestattet.

Qualitätswein mit Prädikat

Als Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder Eiswein erlaubte Zusatzbezeichnung für inländische Qualitätsweine gemäss § 20 des Weingesetzes von 1994, erkennbar am Zusatz "QmP".

Französische Weine

Die großen Bordeaux und Burgunder lassen Weinfreunde in der ganzen Welt träumen und ihre Sammlungen exklusiver Flaschen horten wie einen kostbaren Schatz. Aber auch abseits dieser Gebiete, wie z.B. in den Anbaugebieten des Languedoc-Roussillon lohnt die Schatzsuche........à votre santé !

Was wäre der Pinot noir ohne das Burgund ? Was Cabernet und Merlot ohne wasserdurchlässigen Kiesschotterbänke im Bordeaux - Gebiet und was wäre Syrah ohne die Steillagen der Rhône ?

Natürlich gibt es in Frankreich große regionale Unterschiede. Im Süden und Südwesten Frankreichs ist man der Überzeugung, dass die Weine - vor allem die Rotweine - aus mehreren Rebsorten bestehen sollten. Dadurch werden sie vielschichtiger und das Risiko allzu großer Jahrgangsschwankungen wird reduziert. In den nördlicheren Anbaugebieten werden die meisten Weine dagegen aus nur einer Rebsorte gekeltert, so an der Loire, im Chablis, Beaujolais, Elsass und vor allem in Burgund.

Trollinger mit Lemberger

Trollinger und Lemberger sind zwei ideale Verschnittpartner. Sie ergänzen sich zu einem hervorragenden Zechwein und geben das Sinnbild schwäbischer Gastlichkeit.

Trollinger mit Lemberger bereichern die Festtagstafel ebenso wie ein kräftiges schwäbisches Bauernvesper. Er ist leicht zu trinken, angenehm im Bukett und sehr verträglich.

der Trollinger Weißherbst

Trollinger Weißherbst- Typisch und fein, zartduftend, blumig und feinfruchtig darf der Trollinger bei keinem Anlass fehlen. Seine leichte beschwingte Art verleiht ihm einen Charakter jugendlichen Stils.

die Kelterung

Die Kelterung (von lat. calcare = mit den Füssen stampfen) dient der weitgehenden Trennung des Saftes von den Festbestandteilen der Maische.

Aus diesem Grund ist dies ein uraltes Synonym für das Pressen und auch für das mechanische Gerät, die Presse (lat. Calcatorium = Kelter). Im deutschen Sprachgebrauch wird dies aber auch als Bezeichnung für die gesamte Weingewinnung verwendet - ein Wein wird gekeltert, das heisst er wird hergestellt.

Bei der Weissweinherstellung ist die Traubenmaische im Regelfall ungegoren, bei der Rotweinbereitung wird häufig die teilvergorene Maische gekeltert (Maischegärung).


die Lagerung des Weines

Bei der Lagerung muß vor allen Dingen auf die richtige Temperatur geachtet werden. Am besten immer bei gleichbleibender Lagertemperatur die sich zwischen 12 und 17 Grad belaufen sollte. Auch auf eine gute Lüftung, daß der Lagerraum trocken und dunkel ist, muß beachtet werden. Falsch gelagerte Weine verlieren rasch an Qualität. Der Wein sollte außerdem liegend gelagert werden, damit er nicht "korkt".

Wein Degustation

Um einen Wein zu beurteilen, können wir uns natürlich auf die Flaschenetikette und etwa noch auf das Studium der Weinkarte beschränken. Besser aber ist es wenn wir uns über die Qualität erst entscheiden, wenn wir einen Probierschluck genommen also degustiert haben. Für die Gesamtbeurteilung benötigen wir Auge, Nase und Zunge, bzw. Gaumen. Das Auge wird feststellen, ob der Wein rein und klar ist, oder ob ihn Rückstände trüb und schleierartig erscheinen lassen.

Durch leichtes Schwenken des Glases werden Duftstoffe freigegeben und unsere Nase wird die Blume des Weines erfassen, aber auch feststellen, wenn der Wein durch einen schlechten Korken verdorben ist . Kenner riechen aber auch Alter und Sorte oder gar die Art der Kelterung.

Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon - Granatrot bis tiefdunkelrot. Typisches Bukett von schwarzen Johannisbeeren. Hoher Gerbstoffgehalt. Mit zunehmender Flaschenlagerung samtig und harmonisch.

Die Ansprüche an den Boden sind gering. Am besten jedoch auf fruchtbaren Lehmböden. Benötigt sehr gute Lagen mit starker Sonneneinstrahlung und wird vermehrt im Burgenland und in Niederösterreich angebaut.

der Federweiser

Der Federweiser - im Herbst gibt es ihn wieder, den Neuen Wein, auch Federweiser oder Suser genannt. Je nach Anbaugebiet ist er von September bis Ende Oktober erhältlich und wird meist im Duett mit einem warmen Zwiebelkuchen angeboten. Darüber hinaus schmecken zum süßen, süffigen und spritzigen Traubenmost noch weitere deftige Speisen.

Dekantieren

Weine dekantieren bedeutet, diese vor Genuss von der Flasche in ein Dekantiergefäß umzufüllen. Dafür gibt es mehrere Gründe:

Besonders junge Weine gewinnen oft durch Zufuhr von Luft. Hierzu verwendet man Dekantierkaraffen, die einen möglichst großflächigen Kontakt der Luft zur Weinoberfläche gewährleisten. Das sind diese tellerminenförmigen Glaskaraffen die unten sehr breit sind und sich nach oben hin stark verjüngen.

Obwohl in der Regel Rotweine von der Luftzufuhr profitieren, lohnt sich das auch bei Weißweinen, insbesondere bei hochwertigen, jungen Weißweinen.

Oft hat es aber auch nur ästhetische Gründe, warum man einen Wein dekantieren sollte. Z.B. wenn man einen sehr feuchten Keller hat. Das schadet zwar nicht dem Inhalt der Flaschen, aber die Etiketten und Korken werden schnell schimmelig und unansehnlich. Nach Anfassen der Flasche verbleibt ein modriger Geruch an den Händen. Das ist ein Grund, warum es fast immer besser ist den Wein zu dekantieren, bevor er serviert wird.

der Eiswein

Der Eiswein ist eine der qualitativ hochwertigsten Formen des Weines. Größtenteils wird Eiswein aus weißen Trauben gewonnen. Besonders beliebt in Deutschland ist die Sorte Riesling, da damit besonders elegante Säurenoten des sehr süßen Eisweins möglich werden.

Die Weintrauben werden bis zur Durchfrostung am Weinstock belassen, was bis in den Januar hinein geschehen kann. Sie müssen bei mindestens -7 Grad Celsius gepflückt und dann im gefrorenen Zustand verarbeitet werden. Dabei sind schon Moste mit über 250 Öchslegraden gelegentlich dabei und auch schon gemessen worden.

Anders als bei anderen hochwertigen Süßweinen wie Beerenauslesen oder Trockenbeerenauslesen ist beim Eiswein charakteristisch eine frische Säure.

das Aroma

Das Aroma ist die Gesamtheit der Geschmacks- und Duftwahrnehmungen eines Weines. Der Ausdruck Bukett gilt nur für den Geruch. Von aromatischen Weinen spricht man, wenn sie eine stark betonte Fruchtnote aufweisen. Das Aromarad beginnt bei fruchtig, über blumig, krautig / vegetativ, würzig, karamelisiert, rauchig, mikrobiologisch und endet im Geschmack.

das Bukett

Das Bukett ist die Gesamtheit der charakteristischen Geruchsstoffe (Aromastoffe, Geruch) des Weines, die auch den Geschmack prägen. Das Bukett wird in hohem Maße von der Rebsorte geprägt (Sortenbukett), aber auch vom Reifegrad der Trauben bei der Lese.

der Korken als Flaschenverschluß

Der Korken ist ein fester Flaschenverschluß und kam im 17.Jahrhundert in Gebrauch. Da es ein Naturprodukt ist, dehnt es sich bei Temperaturschwankungen nicht aus und zieht sich nicht zusammen. Korken hat eine lange Lebensdauer. Damit er nicht spröde und brüchig wird, muß er stets in Berührung mit dem Wein bleiben. Am besten liegend vor Licht geschützt.

Tafel- oder Landweine

Tafel- oder Landweine sind Weine der unteren Güteklasse für die man auch keine A.P.NR benötigt. Tafel- und Landweine sind meist einfache, anspruchslose Schoppenweine.

der Silvaner

Silvaner gilt an frostfreien Standorten als ertragssicher mit einer mittleren Reifezeit. Er liefert eher neutrale Weine mit einer milderen Säure wie zum Beispiel der Riesling. Silvaner sind in der Farbe meistens recht hell, haben einen dezenten, mitunter erdigen Duft und einen mittleren Körper. Vielfach treffen auch die Eigenschaften "saftig" oder "vollmundig" zu, gerade wenn die Reben auf nährstoffreichen Böden stehen.

Der Silvaner eignet sich als edler Wein zu Fisch oder Spargel.

der Dornfelder

Dornfelder erinnert im Bukett an Brombeeren und reifen Holunder. Der Dornfelder wird gerne als trockener, teilweise auch halbtrockener Wein ausgebaut. Unschwer ist der Dornfelder an seiner kräftigen - tiefdunklen Farbe zuerkennen. Ausgereift überzeugt er durch seinen kräftigen Geschmack.

der Frühburgunder

Frühburgunder ist eine Mutation aus dem Spätburgunder - die Sorte reift wie der Name bereits aussagt früher als der Spätburgunder bis etwa Mitte bis Ende September.

Die Frühburgundertraube ähnelt ihren bekannten Verwandten und ergibt ausgebaut einen hochwertigen Rotwein mit sehr hohem Mostgewicht.

Die Farbe des Frühburgunders ist dunkelrot und die Aromen des Weines erinnern an Brombeere,Waldbeere, Himbeere, schwarze Johannisbeere, Kirsche und Rauch.

Die Traube erhält einen samtigen Geschmack mit feiner Säure und vollem Körper.


der Portugieser

Portugieser - die Rotweine der Portigiesertraube entwickeln eine angenehme belebende Säure. Der Portugieser weist eine helle rubinrote Farbe auf und ist im Alkohol leichter als andere Rotweine. Die Trauben reifen früh und können als Qualitätswein mitunter schon mitte September geerntet werden. Bereits Ende November, Anfang Dezember nach der Lese ist er schon ein harmonischer Schoppenwein.

der Müller Thurgau

Müller Turgau - die Rebsorte reift früh und liefert süffige, manchmal blumige, mit einem feinfruchtigen Muskataromen versehene Weine. Die Säure fällt eher mild, mitunter auch überraschend spritzig aus. Aufgrund seiner harmonischen Charaktereigenschafen wird der Müller Thurgau gerne als Zechwein getrunken. Um die Frische und den Sortenduft zu erhalten wird der Müller Thurgau meist in Edelstahltanks ausgebaut.

der Riesling

Riesling aus der spätreifenden Rebsorte erzielt man einen Wein mit einer rassigen, spritzigen Säure dessen dominierender Duft an Pfirsich erinnert.

Der Riesling zeigt eine blassgelbe, ins grünlich - gelb tendierende Farbe. Rieslinge sollten frühestens ein Jahr nach der Lese getrunken werden.

...eignet sich gut zu Fischgerichten und Meeresfrüchten


der Grauburgunder

Grauburgunder ist eine verwandte Kreutzung aus dem Spätburgunder. Wobei die Reife der Traube ähnlich verläuft wie bei dem Spätburgunder.

Die Grauburgunder - Weine weisen eine blaßgelb bis Goldgelbe Farbe auf. Seine Aromen erinnern an Birne und Honig . Je nach Erntezeit und Reifegrad erzielt man einen leicht spritzigen Wein mit einer feinrassigen Säure bis hin zu einem gehaltvollen, öligen Wein.

4.01.2006

der Spätburgunder

Spätburgunder wird überwiegend als trockener Rotwein ausgebaut, oft auch mit einer gewissen Restsüße.
Höhere Qualitäten werden auch im Bariquefass gelagert.Die Spätburgunder - Weine haben einen samtig - feurigen Geschmack. Ihr Aroma erinnert an Brombeer und Bittermandel.

Öchsle - das Reifemaß

Grad Öchsle ist eine Maßeinheit für das Mostgewicht von Wein und basiert auf der Dichte des Mostes. Sie ist vor allem in Deutschland, der Schweiz und dem Großherzogtum Luxemburg gebräuchlich; in Österreich wird das Mostgewicht in Klosterneuburger Zuckergraden gemessen.

Damit sich der Wein als Qualitätswein b.A. qualifizieren kann, muß die Reife der Trauben mindestens 50 bis 60 Öchslegrade erreichen – je nach Traubensorte und Anbaugebiet. Prädikatsweine müssen deutlich höhere Mostgewichte aufweisen:
Kabinett ab 67 °
Spätlese ab 76 °
Auslese ab 83°
Beerenauslese/ Eiswein ab 110°
Trockenbeerenauslese ab 150 °
Absolute Spitzenweine erreichen sogar 200 ° und mehr.

In Österreich hat sich die von August Wilhelm Freiherr von Babo Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Klosterneuburger Mostwaage KMW als Maß für den Zuckergehalt durchgesetzt. Die Klosterneuburger Mostwaage zeigt den prozentualen Zuckeranteil im Most an. 1 Grad KMW entspricht 4,98 Grad Oechsle. 75 Oechsle = 17,0 KMW = 17% Zucker = 170 g/l Zucker.